Krankheiten bei Kaninchen

Wie Menschen, so können auch Kaninchen krank werden. Wenn dies der Fall ist, dann sollte man mit dem kranken Kaninchen zum Tierarzt gehen. 

Kaninchen zeigen meist erst dann deutliche Krankheitsanzeichen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Dies ist ein ganz normales Verhalten, macht es jedoch dem Kaninchenhalter häufig nicht ganz so leicht, Krankheiten bei Kaninchen schon im Anfangsstadium zu erkennen.

Aus diesem Grund sind regelmäßige Gesundheitschecks notwendig, um kleinste Veränderungen zu erkennen und rechtzeitig reagieren zu können.

Hier finden Sie mehr Informationen zu den wichtigen Fällen von Verstopfung und Durchfall bei Kaninchen.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Impfungen bei Kaninchen.

Eigene Beobachtung:

Was Sie täglich tun sollten...

Beobachten Sie Ihre Kaninchen genau und legen Sie dabei besonderes Augenmerk darauf, ob die Tiere normal fressen und gesund und munter wirken, also wie immer durch das Gehege hoppeln und Interesse an ihrer Umgebung zeigen. Auch der Kot sollte überprüft werden, um z. B. Durchfall sofort erkennen zu können.

Was Sie wöchentlich tun sollten...

Neben den täglichen Checks sollten Sie sich einmal in der Woche Zeit nehmen, den Gesundheitszustand Ihrer Kaninchen auf Herz und Nieren zu prüfen. Dazu kontrollieren Sie das Gewicht sowie Ohren, Maul, Zähne und Augen. Tasten Sie die Kaninchen ab, um etwaige Tumore, Verdickungen oder Aufgasungen zu erkennen und untersuchen Sie das Fell auf kahle Stellen, Schorf und andere Auffälligkeiten. Dann sollten Sie den After und die Geschlechtsecken auf Verklebungen untersuchen und gegebenenfalls reinigen. Zuletzt nehmen Sie sich Krallen und Fußballen vor und kürzen die Krallen, wenn notwendig.

Dieser wöchentliche Check ist auch ratsam, wenn Ihnen bei der täglichen Untersuchung irgendetwas auffällt. Sollte Ihnen jedoch bei täglicher und wöchentlicher Untersuchung etwas auffallen, ist es ratsam, den Tierarzt zur Abklärung aufzusuchen und die Kaninchen nicht zu lange nur zu beobachten. Im Zweifelsfall lieber einmal zu oft den Tierarzt aufsuchen, als einmal zu wenig.